Schaffen

SpendepasserelleschafftPasserelle schafft… Das Tun, Handeln, Anpacken und Machenkönnen ist hier Konzept; Passerelle will Geflüchteten nicht nur Wohnraum bieten, sondern sie auch beim Heimisch-Werden unterstützen und zu ihrer Integration beitragen. Deshalb gibt es in Passerelle Räume und Orte, an denen die Bewohner zusammenkommen, zusammenfinden und sich neu (er)finden können.

Das Gebäude Passerelle bildet den Rahmen,  so etwas wie die „Hardware“ des Projekts.  Nachdem das Haus seit Februar 2019 bezogen ist, ging das Schaffen seither richtig los: berufliche, ehrenamtliche und Honorarkräfte werden im Projekt arbeiten. Schwierig, das auf einen Begriff zu bringen, es ist soziales, praktisches Schaffen. In der Werkstatt kann geschreinert, genäht, getöpfert und repariert werden. Um das Haus herum und auf dem Dach des Hauses wachsen Pflanzen, die von den BewohnerInnen gepflegt und genutzt werden.

Passerelle_schafftDas Schaffen, das praktische Arbeiten hilft, den Tag zu strukturieren und Verantwortung zu übernehmen. Außerdem lernt man sich besser kennen, wenn man gemeinsam ein Hochbeet schreinert, Erdbeeren erntet oder Blumen gießt. Ziel ist das neue Miteinander und: „Wir schaffen das!“

Dazu gibt es Bildungs- und Qualifizierungsangebote, die bei der Lebensbewältigung helfen – insbesondere zu Gesundheitsthemen. Das Projekt ist partizipativ angelegt und soll Bedürfnisse der geflüchteten und nichtgeflüchteten Haus-Bewohnenden, der Nachbarschaft und anderer Menschen und Gruppen im Quartier berücksichtigen und vermitteln.

Dabei kooperiert das Projekt mit vielen Organisationen im Stadtteil und in ganz Tübingen, allen voran die Kirchengemeinde St. Michael, der Arbeitskreis Asyl Südstadt, das Asylzentrum und der Stadtverwaltung Tübingen.

MANUELADas Schaffen, die Ansätze und die Idee von Passerelle werden durch verschiedene Teilprojekte verwirklicht:

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