Das Projekt ist gestartet!

Nach einigem Verschieben wegen Verzögerungen auf der Baustelle ist das Projekt am ersten Februar auch mit der praktischen Arbeit gestartet. Die beiden Stellen für die Teilprojekte  wurde auf diesen Termin besetzt, Frau Gatz und Herr Fürbringer arbeiten schon fleißig am Vernetzen, Planen und Organisieren.

Natürlich dreht sich noch viel ums Einrichten des Projekts. Die ersten Aktivitäten sind aber schon terminiert: voraussichtlich ab dem 1. März gibt es einen Treff für Frauen zu Kultur, Sprache, Gesundheit. Die Werkstatt St. Michael wird ihre Angebote öffnen, auch Vernetzungsaktionen mit der Jugendarbeit der Kirchengemeinde sind für den Mai fest geplant, Entwürfe für Produkte in der Schreinerei entstehen, die Projekträume werden entwickelt und besiedelt, und die ersten Konflikte unter jugendlichen  Geflüchteten, die zu Stress führen, müssen geschlichtet werden.

So ein Projektbeginn ist eigentlich nicht zu planen – und so gesehen läuft bei Passerelle seit ersten Februar wirklich alles plangemäß.

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Der Countdown läuft

Im Februar werden die ersten  Geflüchteten ins Haus Passerelle einziehen und die Werkstatt beginnt zu arbeiten. Kein Wunder, dass die Spannung steigt. Wird wirklich alles fertig bis dahin? So befinden wir uns immer wieder zwischen Durchatmen, wenn etwas fertig ist, und Luft anhalten, wenn sich Unsicherheiten abzeichnen.

Jeden Tag kommen wir dem Ziel ein Stück näher, was an den Bildern erkennbar wird: Das sieht doch schon ganz schön wohnlich aus!

2018 mit Passerelle – was für ein gigantisches Jahr!

Für alle im Projektteam war 2018 definitiv das Passerelle-Jahr. Was haben wir nicht alles angeschoben und erlebt:

  • Der Bau ist in die Höhe gewachsen, einige Handwerkerinnen und Handwerker arbeiten auch jetzt noch unter Hochdruck, toll: wir sind fast fertig.
  • Anträge wurden geschrieben und bewilligt. Super: die ersten Fördermittel liegen schon auf dem Konto.
  • Die Spendenaktion wurde entworfen und gleich ein voller Erfolg: genial, das Spendenziel für 2018 wurde erreicht!
  • Wir konnten zwei halbe Stellen für Geflüchtete, andere Menschen und für Verknüpfungen ins Tübinger Leben einrichten: klasse, beide Stellen sind mittlerweile besetzt! (Eine Frau, ein Mann – bestens ausgewogen).

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Viele Spenden und neue Projektförderung

Passerelle schafft, aber ohne Geld läufts nicht. Das sehen offenbar viele Menschen so, die fürs Projekt gespendet haben: Im Jahr 2018 sind insgesamt über fünfzig Einzelspenden für das Projekt Passerelle eingegangen – wir sind überwältigt!

Und neben der „großen“ Projektförderung durch die Aktion Mensch und den Zweckerfüllungsfonds Flüchtlingshilfen wird das Projekt Passerelle mittlerweile auch von der Stadt Tübingen und der Reinhold Beitlich-Stiftung gefördert – dafür ebenfalls vielen Dank!

Über 1.500 Euro Spenden verdoppelt!

Die Unterstützerinnen und Unterstützer von Passerelle sind offenbar  schnell: Bei der Spendenaktion am 4. Oktober konnten über 1.500 Euro rechtzeitig gespendet werden und das bedeutet: Sie wurden von der Kreissparkasse Tübingen verdoppelt. Über 3.000 Euro an Spenden konnten so gesammelt werden, dann war der Topf der Kreissparkasse offenbar leer, die 10.000 Euro vergeben. 15,59% davon gingen an Passerelle!
Die Spenden kommen direkt den geflüchteten Menschen zugute und werden im Projekt für die Einrichtung der Werkstatt und des Multifunktionsraums verwendet.
Eine tolle Aktion! Vielen Dank den zahlreichen Spenderinnen und Spendern – und der Kreissparkasse fürs Verdoppeln!