Anfang gut ge-schafft!

Der Anfang ist ge-schafft! Mit gleich zwei Projektauftakten wurde die Einrichtungsphase des Projekts Passerelle abgeschlossen: Ein Anlass fand für alle statt, die das Projekt ermöglicht haben, und ein „Nachmittag der offenen Türen“ für alle Interessierten. Beide Veranstaltungen waren sehr gut besucht, das belegt das starke Interesse für das Projekt. Beim Nachmittag der offenen Tür waren es vor allem Kinder und Eltern – viele Geflüchtete, aber auch viele aus dem Quartier – die in der Werkstatt eifrig werkelten: genau so hatten wir uns das vorgestellt!

Mittlerweile spricht es sich unter den Geflüchteten in den drei Häusern, aber auch in ganz Tübingen herum, was in Passerelle geboten und möglich ist. Die Nachfrage nach den Werkstattangeboten ist groß, vor allem am Nähen, Schreinern undMöbelrestaurieren. Auch die „Werkstatt St. Michael“ hat ihre regelmäßige Arbeit aufgenommen. Passerelle schafft.

 

 

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Förderzusage der Stiftung für gesundheitliche Prävention

Das Projekt Passerelle kümmert sich in allen seinen Teilen auch um die Gesundheitskompetenz und -förderung der Geflüchteten. Es entwickelt dafür neue Konzepte und setzt sie um.

Wir freuen uns sehr, dass wir nun für diesen Teil des Projekts eine Förderzusage durch die Stiftung für gesundheitliche Prävention Baden-Württemberg erhalten haben. Die Finanzierung erfolgt dabei aus Mitteln der gesetzlichen Krankenversicherung Baden-Württemberg gem. § 20a SGB V.

Das Projekt ist gestartet!

Nach einigem Verschieben wegen Verzögerungen auf der Baustelle ist das Projekt am ersten Februar auch mit der praktischen Arbeit gestartet. Die beiden Stellen für die Teilprojekte  wurde auf diesen Termin besetzt, Frau Gatz und Herr Fürbringer arbeiten schon fleißig am Vernetzen, Planen und Organisieren.

Natürlich dreht sich noch viel ums Einrichten des Projekts. Die ersten Aktivitäten sind aber schon terminiert: voraussichtlich ab dem 1. März gibt es einen Treff für Frauen zu Kultur, Sprache, Gesundheit. Die Werkstatt St. Michael wird ihre Angebote öffnen, auch Vernetzungsaktionen mit der Jugendarbeit der Kirchengemeinde sind für den Mai fest geplant, Entwürfe für Produkte in der Schreinerei entstehen, die Projekträume werden entwickelt und besiedelt, und die ersten Konflikte unter jugendlichen  Geflüchteten, die zu Stress führen, müssen geschlichtet werden.

So ein Projektbeginn ist eigentlich nicht zu planen – und so gesehen läuft bei Passerelle seit ersten Februar wirklich alles plangemäß.

Der Countdown läuft

Im Februar werden die ersten  Geflüchteten ins Haus Passerelle einziehen und die Werkstatt beginnt zu arbeiten. Kein Wunder, dass die Spannung steigt. Wird wirklich alles fertig bis dahin? So befinden wir uns immer wieder zwischen Durchatmen, wenn etwas fertig ist, und Luft anhalten, wenn sich Unsicherheiten abzeichnen.

Jeden Tag kommen wir dem Ziel ein Stück näher, was an den Bildern erkennbar wird: Das sieht doch schon ganz schön wohnlich aus!

2018 mit Passerelle – was für ein gigantisches Jahr!

Für alle im Projektteam war 2018 definitiv das Passerelle-Jahr. Was haben wir nicht alles angeschoben und erlebt:

  • Der Bau ist in die Höhe gewachsen, einige Handwerkerinnen und Handwerker arbeiten auch jetzt noch unter Hochdruck, toll: wir sind fast fertig.
  • Anträge wurden geschrieben und bewilligt. Super: die ersten Fördermittel liegen schon auf dem Konto.
  • Die Spendenaktion wurde entworfen und gleich ein voller Erfolg: genial, das Spendenziel für 2018 wurde erreicht!
  • Wir konnten zwei halbe Stellen für Geflüchtete, andere Menschen und für Verknüpfungen ins Tübinger Leben einrichten: klasse, beide Stellen sind mittlerweile besetzt! (Eine Frau, ein Mann – bestens ausgewogen).

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Viele Spenden und neue Projektförderung

Passerelle schafft, aber ohne Geld läufts nicht. Das sehen offenbar viele Menschen so, die fürs Projekt gespendet haben: Im Jahr 2018 sind insgesamt über fünfzig Einzelspenden für das Projekt Passerelle eingegangen – wir sind überwältigt!

Und neben der „großen“ Projektförderung durch die Aktion Mensch und den Zweckerfüllungsfonds Flüchtlingshilfen wird das Projekt Passerelle mittlerweile auch von der Stadt Tübingen und der Reinhold Beitlich-Stiftung gefördert – dafür ebenfalls vielen Dank!