Architektur

Für die Architektur des Hauses Passerelle zeichnen Ackermann + Raff, die Projektsteuerung hat Claudia Jung übernommen. Garten und Freiflächen werden von Susanna Hirzler vom werkbüro freiraum + landschaft geplant.

Ziel und Anspruch des Projekts Passerelle ist es, anspruchsvolle Architektur und gute Bauqualität für geflüchtete und nichtgeflüchtete Menschen zu bieten.

Das Gebäude markiert die Ecksituation und den Eingang zur Heinlenstraße, ohne eine Rückwand zur B27 zu bilden. Das durch die Fassade und den Durchgang durchlässige Erdgeschoss macht den Üb­er­gang zwischen dem Quar­tiersplatz und dem Blockinneren erlebbar.

Die großen Schallimmissionen durch die B27 erfordern eine Grundrissorganisation, bei der die schutzbedürftigen Räume zum Innenhof orientiert sind. Die beiden Wohnungen, bei denen dies durch die Ecksituation nicht möglich ist, werden mit einer Zu- und Abluftanlage mit Wärmerückgewinnung ausgestattet.

Der streng gerasterte Grundriss  Anlage lässt eine große Nutzungsflexibilität zu. Das Raster basiert auf dem Mindestmaß eines Raummoduls von etwas mehr als 10 m².

Advertisements